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Gemeindeausflug 2015

Mit Prinz Heinrich durchs Schloss Rheinsberg

Bericht vom Gemeindeausflug am 5. September 2015Boje

Die sechsjährige Geschichte des Projekts „Gemeindeausflug" kann als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden, hat dieser doch im Laufe der Jahre immer mehr Zulauf bekommen. In diesem Jahr war der Reisebus mit 55 Plätzen schon zeitig ausgebucht, daher gilt fürs nächste Jahr: früh einen Platz sichern! Insgesamt begrüßte die Reisegruppe es sehr, dass diesmal die Pfarrerin mit dabei war und ebenso die beiden türkischen Familien Bayram und Ataman, die sich schon seit Langem unserer Gemeinde verbunden fühlen.

Himmelfahrt im Sprengelpark

 

Weißt Du, wo der Himmel ist – und Rosis Käsekuchen?

Himmel 1Es war schon ganz schön kalt an diesem Himmelfahrtstag. Die Sonne schien zwar, gleichwohl so richtig angenehmes Wetter zum „draußen Feiern" war das nicht.

Doch Tradition ist Tradition: Wenn es nicht regnet, feiert die Ostergemeinde den Himmelfahrtsgottesdienst im Sprengelpark. Also wurden die Stühle und Tische, die Anlage, der Generator und vieles mehr aus der Kirche in den Park gerollt oder getragen. Dank der Kälte waren die Vorbereitungen weit vor dem Gottesdienstbeginn abgeschlossen. Um warm zu werden hatten die Träger Michael Pomp, Marco und Pascal Ninnemann, Andreas Stelmaczik, Michael Steinbach und Nils Jürgens das ohnehin schon gewohnt hohe Tragetempo kurzerhand verdoppelt.

Gemeindeausflug 2014

 

Honig an der Altarwand, Sturz im Bischofsgarten,
Türkische Nachbarn aus dem Sprengelkiez erobern den Scharmützelsee

So bildhaft hätte möglicherweise eine deutsche Boulevardzeitung ihren Bericht vom Gemeindeausflug unserer Gemeinde am ersten Sonnabend im September überschrieben. Andere Zeitungen hätten möglicherweise einfach geschrieben: Gelungener Gemeindeausflug bereitete Jung und Alt viel Freude. Der Untertitel könnte lauten: Interkulturelle Vielfalt des Sprengelkiezes verbringt einen Tag gemeinsam in Brandenburg.

HonigGleichwohl es waren nicht nur die türkischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Vielfalt repräsentierten. Es war wieder sehr schön, dass Mandy Nickel dabei war. Sie animierte verschiedene Mitfahrende dazu, ihr als Blinde die Sehenswürdigkeiten dieses Ausfluges zu beschreiben. Auch ein Mitglied einer betreuten Wohngemeinschaft zusammen mit vielen weiteren Bewohnern unseres Kiezes starteten um kurz nach acht Uhr morgens gen Neu-Hartmannsdorf, dem ersten Ziel des Gemeindeausfluges. Dort stand der Besuch der Honigkirche auf dem Programm. Eine etwas ungewöhnliche Kirche, denn die Altarwand und der Altartisch bestehen aus Bienenwachs. Die interessanten Erläuterungen eines Gemeindemitgliedes aus Neu-Hartmannsdorf waren garniert mit lustigen Anekdoten. So soll ein Kind angesichts des sehr hohen Altartisches und eines vom Wuchs her wohl recht kleinen Pfarrers gebetet haben: Lieber Gott, lass bitte unseren Pfarrer noch ein bisschen wachsen, damit wir ihn besser sehen können, wenn er hinter dem Altar steht.

Herzliche Einladung zum Weltgebetstag 2013

 

Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen
Herzliche Einladung zum Weltgebetstag 2013 (1.-3.3.2013)

Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Die Gottesdienstordnung wird jedes Jahr in jeweils einem anderen Land vorbereitet. Für 2013 wurde sie von Christinnen aus Frankreich verfasst. In Deutschland verstehen wir den Weltgebetstag auch als Beitrag zum Themenjahr >Reformation und Toleranz<. Alle Gemeinden bieten im Rahmen der Gottesdienste ein informatives und kulturelles Programm sowie im Anschluss kulinarische Köstlichkeiten aus dem jeweils vorbereitenden Land an.

Mit über zwanzig Gottesdiensten wird der Weltgebetstag von Freitag bis Sonntag (1.-3. März) auch im Evangelischen Kirchenkreis Berlin Nordost gefeiert. Die Gemeinden, die daran aktiv mitwirken, bieten im Rahmen der Gottesdienste ein informatives und kulturelles Programm sowie im Anschluss kulinarische Köstlichkeiten aus dem diesjährigen Themen-Land Frankreich an.

Im Internet des Kirchenkreises sind alle Termine aufgelistet.

Fröhliche Weihnachten 2012

 

Fröhliche Weihnachten 2012

W.Baum 2012Wir wünschen allen Gemeindegliedern der Evangelischen Osterkirchengemeinde, allen Menschen im Weddinger Sprengelkiez und allen, die die Osterkirche kennen oder demnächst kennenlernen werden, fröhliche Weihnachten 2012. Weihnachten wird überall auf der Welt gefeiert, als Fest des Friedens und der Freude.

In der Weihnacht, der geweihten Nacht, kam in einer Krippe in Bethlehem Jesus, der Sohn Gottes, zur Welt. Überall, wo Christen leben, feiert man die Geburt dieses Kindes. Maria brachte dieses Kind in einem Stall zur Welt - in einfachen Verhältnissen. Josef war an ihrer Seite. Um sie herum waren Tiere im Stall.

Dann wurde die Nachricht von dieser Geburt in die Welt getragen - zuerst erfuhren die Hirten auf dem Feld davon. In der Lukas-Weihnachtsgeschichte lesen wir es so: "Und der Engel sprach zu ihnen: "Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen."

Die Hirten gingen nach Bethlehem und fanden alles so vor, wie es der Engel des Herrn ihnen gesagt hatte. Die Nachricht machte die Runde, die Menschheit erfuhr von dieser Geburt. Bis heute wird Weihnachten von dieser Heiligen Nacht erzählt. Wer sie hört, wer sie liest, wird ruhig und von Freude erfüllt.

So ist unser Wunsch zu Weihnachten 2012, dass alle Menschen es so empfinden, wie der Engel es gesagt hat: "Ich verkündige Euch große Freude." Freuen wir uns, erkennen wir in unserem und unserer Nächsten Kinder Gottes. Bringen wir Frieden in die Welt. Fangen wir damit heute an und gehen auf unseren Nächsten zu. Die Geburt Jesu verstehen heißt Liebe leben.

23. September 2012


23. September 2012, 11 Uhr: Interkultureller Gottesdienst im Sprengelpark

Der Gottesdienst an diesem ersten Sonntag im "richtigen Herbst" wird unter freiem Himmel gefeiert werden. Pfarrerin Elke Unterdörfel lädt die Menschen aus der Ostergemeinde und dem Sprengelkiez am 23.9. um 11 Uhr in den Sprengelpark ein. Nach dem Gottesdienst gibt es ein Buffet für Alle - und Alle sind herzlich gebeten, etwas Leckeres zum Essen mitzubringen. Für Getränke sorgt die Osterkirchengemeinde. Bitte informieren Sie die Küsterei der Kirchengemeinde, wenn Sie etwas mitbringen wollen - Tel 453 3043. Wir freuen uns auf Sie.

Fotos: Siemen Dallmann

29. September 2012

 

"Tag des Flüchtlings": Interreligiöses Friedensgebet in der Osterkirche

Pro-Asyl Flucht-Plakat kl 01

Am Samstag, dem 29.9.2012, findet um 18 Uhr in der Evangelischen Osterkirche ein interreligiöses Friedensgebet statt, um der vielen Menschen zu gedenken, die weltweit auf der Flucht sind. Die Fluchtursachen sind vielfältig: Krieg und Gewalt, Erniedrigung und Entrechtung, Verfolgung von Angehören bestimmter Volksgruppen und Religionen und von Menschen auf Grund ihrer sexuellen Ausrichtung. Menschen fliehen nach Erdbeben und Überschwemmungen, nach Landraub und Verwüstung der Böden, nach dauernder Trockenheit. Am "Tag des Flüchtlings" (29.9.2012) soll der Opfer von Flucht und Vertreibung erinnert und anhand der Schilderung einiger Einzelschicksale das individuelle Gesicht hinter jeder Fluchtgeschichte sichtbar gemacht werden. Denn: Flucht ist kein Verbrechen.

Anschließend ist bei einem Imbiss Raum für Gespräche. Diese vom Quartiersfonds geförderte Veranstaltung wird von Verein "Offene Tür e.V." verantwortet.

 

 

13. September 2012


Oster-Orgel braucht demnächst eine große Wartung


UnbenanntIch hoffe, dass die Orgelmusik auch mit solchen Veranstaltungen, bei denen der Künstler keine Gage bekommt, fester in der Gemeinde verankert werden kann, denn die Orgel kommt in die Jahre und bedarf zunehmender Pflege. Dies ist einerseits die alljährliche Stimmung & Fehlerbehebung. Andererseits wird in den nächsten Jahren eine sogenannte Ausreinigung unausweichlich. Dabei müssen alle (!!) Pfeifen ausgebaut werden, um die jahrzehntelange Schmutz- und Staubschicht zu beseitigen, die das Instrument zunehmend fehleranfällig werden lassen.

Dazu kommt die wachsende Unzuverlässigkeit der sogenannten Kombinations-Technik - für die dortige Relaistechnik werden die Ersatzteile knapp. Dafür wird die Gemeinde vermutlich einen niedrigen fünfstelligen Betrag aufbringen müssen, und das geht nur, wenn die Gemeinde ihr Instrument zu schätzen weiß.

09. September 2012


Auf Luthers Spuren – Gemeindeausflug nach Wittenberg

50579d60Am Sonnabend, den 8. September, führte uns der diesjährige Gemeindeausflug in die Lutherstadt Wittenberg. Frühmorgens um acht Uhr ging es im strömenden Regen in einem riesigen Reisebus los. Wenn die „Osterkirchler" zu ihrem Gemeindeausflug aufbrechen, ist dies in der Regel immer von Regen begleitet. Am Zielort angekommen scheint dann immer die Sonne. So war es auch in diesem Jahr.

 Bei noch etwas schüchternen Sonnenstrahlen erkundeten wir unter der Leitung einer Stadtführerin die Altstadt Wittenbergs mit dem Lutherhaus, der Stadt- und der Schlosskirche. Die Führung beendeten wir mit einer Andacht in der Schlosskirche. Nach dem Lied „Ein feste Burg ist unser Gott" las Siegfried Dehmel einen kurzen Bibeltext, sprach das „Vater Unser" und erteilte den Segen. Ein paar zufällig anwesende Besucher, die nicht zu unserer Gruppe gehörten, schlossen sich dieser Andacht an.

Zu unserer großen Überraschung kam im Anschluss der Küster der Schlosskirche auf uns zu und verlangte 100 € für die Durchführung der Andacht. Mit vereinten Worten unserer Stadtführerin und unserer Küsterin gelang es uns, den Küster vom Eintreiben der „Andachtsmiete" abzuhalten.

Als wir die Kirche verließen, sprach uns ein Ehepaar an und fragte, woher wir kämen. Als wir antworteten „aus Berlin", waren sie überrascht und sagten, das hätten sie Berlinern nicht zugetraut.

Juli 2012


Ökumenischer Pilgerweg in Mecklenburg

 

Von Siegfried Dehmel

Von einer guten Bekannten wurde ich vor gut drei Jahren gefragt: „Hättest du Lust zu einem Pilgerweg in Mecklenburg?“ Ich nahm diese Einladung an und in diesem Jahr war ich in der zweiten Julihälfte bereits zum vierten Mal mit auf dem „Ökumenischen Pilgerweg“, der uns zehn Tage lang gut 200 km von Bergen auf der Insel Rügen über Stralsund, Bad Sülze, Güstrow nach Tempzin bei Wismar führte.

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In Tempzin finden sich die Reste eines alten Pilgerklosters. Ein kleiner Verein hat in den letzten 20 Jahren in mühevoller Arbeit einige Gebäude davon restauriert. Das Pfarrer-Ehepaar Magdalene und Joachim Anders begannen gleich nach der Wende, Pilgertage zu organisieren, an denen Jahr für Jahr meistens 30 – 40 Leute teilnahmen. Diesmal waren wir 24 ältere und jüngere, katholische und evangelische Frauen und Männer.