Juni 2017
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Herzliche Einladung

 

Herzliche Einladung
zu den Vorstellungsterminen der Bewerber auf unsere Pfarrstelle

 

Sonntag, 7. Mai 2017 um 10:00 Uhr
Vorstellungsgottesdienst von
Pfarrer Rudolf Delbrück mit anschl. Gespräch

Donnerstag, 11. Mai 2017 um 18:00 Uhr
Bibelgespräch mit Pfarrer Rudolf Delbrück

Sonntag, 21. Mai 2017 um 10:00 Uhr
Vorstellungsgottesdienst von Pfarrer Thilo Haak mit anschl. Gespräch

Donnerstag, 18. Mai 2017 um 18:00 Uhr
Bibelgespräch mit Pfarrer Thilo Haak

Dienstag, 30. Mai 2017 um 18:00 Uhr
Gemeindebeiratssitzung
zur Besetzung der Pfarrstelle

 

Vorstellung

 

Pfarrer Jörg Berchner

Pfarrer Jörg BerchnerLiebe Ostergemeinde,
sicher sind Sie neugierig und wollen mich gerne kennen lernen. Genauso wie ich Sie gerne kennen lernen möchte. Bei den Gottesdiensten und in vielen Begegnungen habe ich die Neugier gespürt und habe mich darüber sehr gefreut.
Ich bin in Guben geboren und in Berlin aufgewachsen. Seit 37 Jahren bin ich mit Janet Berchner verheiratet. Wir sind beide gleich alt und zusammen 112 Jahre alt. Sie ist Pfarrerin in Reinickendorf und ich für 3 Monate bei Ihnen. Wir haben drei erwachsene Kinder, die nicht mehr in unserem Haushalt leben und eine Enkeltochter.
Die ersten Jahre unserer Ehe lebten wir in Berlin in einem Neubaugebiet, danach in Greifswald, Kyritz, Forst (Lausitz), Wandlitz und nun wieder Berlin. Ich habe zuletzt mehr als 13 Jahre Pfarrerdienst im Pfarrsprengel Schönwalde/ Schönerlinde getan und war im Kirchenkreis Diakoniepfarrer.

Vielleicht fragen Sie sich, was denn der Kirchenkreis sich dabei denkt, für 3 Monate einen Pfarrer zu entsenden? Ich fand das eine großartige Idee, die Gemeinde nicht ohne Pfarrperson zu lassen und über die Karwoche, Ostern, Himmelfahrt, den Kirchentag und Pfingsten jemanden in der Gemeinde zu haben, der für Seelsorge ansprechbar ist und sich dafür Zeit nimmt. Ich habe also auf die Frage, ob ich ein viertel Jahr Pfarrer im Sprengelkiez sein möchte gerne mit „Ja“ geantwortet. Ich möchte lernen, wie Sie, als Kirchengemeinde leben und auf die Veränderungen im Sprengelkiez reagieren. Für mich sind Offenheit für andere, Toleranz und Kompromissfähigkeit wichtig. Dazu sind Sie in diesem bunten Kiez sicherlich herausgefordert.

Was würden Sie mich fragen, wenn wir uns jetzt gerade treffen würden?
Vielleicht würden Sie wissen wollen, was ich als für Schwerpunkte für die Arbeit sehe?
Oder interessiert Sie, welche Lieblingsbibelstelle ich habe und wann ich „reif genug“ für eine Taufe war? Ob ich lieber Tee oder Kaffee trinke und wo ich am liebsten wohne? All das wollten die wissen, die zur Gemeindeversammlung waren. Wenn Sie das auch interessiert ist es ja ganz einfach: sprechen Sie mich an, wenn wir uns begegnen oder fragen Sie jemanden, der oder die mit dabei war.
Vielleicht würden Sie auch gerne wissen, ob ich gerne Lese, Musik mache oder Bretonische Musik mag? Ja, allerdings in der umgekehrten Reihenfolge.

Würden wir uns sehen, hätte ich auch ein paar Fragen an Sie, als Gemeindemenschen, die sich für das Gemeindeblatt interessieren, das „Glauben leben“ im Titel führt. Wir sind ja nun in den nächsten 3 Monaten gemeinsam unterwegs (Ich schreibe die Fragen in der „WIR-Form“, denn ich frage mich das Gleiche auch), also: Wie können wir als Gemeinschaft die verschiedenen Interessen und Traditionen ausbalancieren und dabei offen sein für Andere und für Neues? Wir sind in Berührung mit Kirchenfernen, anderen Kulturen, Sprachen, Lebensentwürfen, wie schaffen wir Begegnungen und Verständnis? Und was ist unsere spezielle christliche Antwort auf die Fragen, die bei uns anstehen und auf die, die von den Anderen mitgebracht werden?

Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen und Begabungen für die Gemeinde in der Zwischenzeit bis zur Neubesetzung der Pfarrstelle einzusetzen, bei Ihnen Neues zu entdecken und vielleicht auch Vertrautes zu finden.
Jörg Berchner

PS: Sie können mich jeden Dienstag zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr sprechen oder mich telefonisch erreichen unter 39506803 oder über das Gemeindebüro. Gerne können wir auch ein Treffen ausmachen oder ich komme zu Ihnen nach Hause.

 

„Furcht ist nicht in der Liebe…“



Predigt von Superintendent Martin Kirchner
am 1. Sonntag nach Trinitatis, 29. 5. 2016,
in der Osterkirchengemeinde

über 1. Johannes 4, 17-21

17 Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt.
18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
20 Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht.
21 Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. 

Liebe Gemeinde!

Es sind die Kennenlerngeschichten, die immer wieder neu faszinieren; ich meine diese Geschichten, in denen sich zwei Menschen begegnen, miteinander vertraut werden und nicht mehr voneinander lassen wollen.
Es faszinieren diese Geschichten, wo immer wir auf sie stoßen:
     im Theater (Romeo und Julia)
     in der Musik (Wie schön du bist …)
     im Kino (Scarlett O’Hara)
     in der Literatur
     in der Bibel (Der verlorene Sohn)
     im richtigen Leben …
… irgendeine solche tiefe Begegnungs-/Kennenlerngeschichte trägt hoffentlich ein jeder/eine jede in sich, die Erinnerung, wie schön es war – wie besonders.
Dabei handelt es sich genaugenommen um eine höchst gefährliche Situation!
Denn das Geheimnis solcher Geschichten ist: einer liefert sich der Andern aus – Eine ver-lässt-sich auf den Andern.
Das ist wirklich Liebe „Wenn das liebende Ich ganz dem geliebten Du gehören möchte und umgekehrt“ (Martin Buber).
Eine höchst gefährlich Situation: zu vertrauen – sich auszuliefern – sich auf den Andern ver-lassen.

13. lebendiger Adventskalender, Tage der offenen Tür


Liebe Nachbarinnen und Nachbarn im Sprengelkiez!

Auch in diesem Jahr öffnet sich im Dezember, jeden Tag irgendwo in unserem Kiez mindestens eine Tür – und Sie sind herzlich eingeladen, einzutreten und sich überraschen zu lassen.

Wir werden ins Gespräch kommen, einige unserer Nachbarinnen und Nachbarn kennen lernen, vielleicht sogar neue Freunde gewinnen.

Machen Sie sich auf den Weg! Wir sind gespannt, wer von Ihnen sich auf das „Abenteuer Nachbarschaft" einlassen wird!

Ihnen allen wünschen wir viele anregende und bereichernde Begegnungen im eigenen Kiez, hinter den mannigfaltigen Türen des „Lebendigen Kalenders".

Das Programm für 2015 gibt es im Internet unter: lebendiger-adventskalender

In der Osterkirche und im Nachbarschaftsladen und im QM Büro liegen wieder die Programm-Flyer aus.

Viel Spaß wünschen Euch Klaus und Siemen

www.lebendiger-adventskalender-online.de

Osterkirchen in Deutschland und Europa

 

Eine Rundreise von Osterkirche zu Osterkirche

Osterkirche Berlin Reisen bildet. Reisen weitet den Horizont. Wer reist, bewegt sich. Reisende steuern neue Ziele an. Wie wäre es also damit, von der Osterkirche in Berlin-Wedding, im dortigen bunten "Sprengelkiez", aufzubrechen und andere Osterkirchen in Deutschland zu besuchen? Und dann darüber hinaus auch zu sehen, wo in Europa es vielleicht noch andere Osterkirchen gibt? Eine gute Idee? Also los, machen wir uns auf den Weg - zuerst im Internet, und schauen nach, wo es Osterkirchen und Osterkirchengemeinden gibt. Sie werden staunen...

 

Warum feiern wir Ostern?

 

Nicht jeder weiß, worum es beim Osterfest geht.

Die Agentur dapd hat in Berlin Menschen auf der Straße gefragt, worum es beim Osterfest geht. Warum feiern wir Ostern? Nicht jeder wusste die Antwort.

Aber an einer Stelle konnte - und kann - eine schlüssige Antwort erwartet werden: In der Osterkirche in Berlin-Wedding, Samoastraße 14. Dazu gibt es bei Youtube nun ein kleines Video - hier der Link.

Etwas ausführlicher fällt eine Antwort auf die Frage "Was feiern wir Ostern?" aus. Diesen Beitrag kann man hier als Text nachlesen.

 

Reformation und Toleranz

 

Das Jahresthema 2013 der EKD

In der Dekade, die auf das große Reformationsjubiläum 2017 hinführt, steht in jedem Jahr ein anderes Thema im Mittelpunkt, das sich mit den Fragen und Entwicklungen von Theologie und Kirche seit der Reformationszeit beschäftigt. Für 2013 wurde ein Thema gewählt, das in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung für uns darstellt: Reformation und Toleranz.

Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.

 

Einladung zum Putzen der Stolpersteine in unserem Kiez
am 9. November nach dem Gottesdienst

Am 9.11.1938 steckte die Mehrheit der deutschen Bevölkerung über 1400 Synagogen in Brand, zerstörte unzählige jüdische Friedhöfe und über 400 Menschen wurden ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Am folgenden Tag wurden über 10000 Jüd*innen in Konzentrationslager deportiert, um später ermordet zu werden. Der Schritt von der politischen und alltäglichen Diskriminierung und Schikane zur systematischen Verfolgung war getan.

Die Kirchenleitungen schwiegen zur Verfolgung der Jüd*innen, genauso wie zur Verfolgung von Sinti und Roma und Homosexuellen. Nur einzelne Christ*innen protestierten und wurden dabei von Kirchenleitung und der Mehrheit der Christ*innen im Stich gelassen.

Stolperstein Nordufer 14Der Künstler Gunter Demnig verlegt seit Jahren Stolpersteine an den ehemaligen Wohnorten von deportierten Jüd*inne, Homosexuellen, Roma und Menschen mit Behinderung. Diese Orte erinnern uns an das Fehlen dieser Menschen in unserer Nachbarschaft, in unserer Gesellschaft.

Wir möchten, wie im letzten Jahr, die Stolpersteine in unserem Kiez aufsuchen, der Menschen gedenken, innehalten und die Stolpersteine putzen, damit sie wieder glänzen und uns stolpern lassen.

Herzliche Einladung an Sie sich daran zu beteiligen, gemeinsam zu gehen, zu putzen, zu erinnern. Wir treffen uns am 9. November im Anschluss an den Gottesdienst. Das Putzen der Stolpersteine wird etwa eine Stunde dauern.