Juni 2016
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

Buckow, die "Perle der Märkischen Schweiz"


Gemeinde-Ausflug 2016

Wann: Samstag, 24. September 2016
Abfahrt: 8:00 Uhr Osterkirche

Programm: 

• Traditionsgemäß fahren wir mit dem großen Reisebus nach Buckow, der Perle der märkischen Schweiz – und zurück.                          
• Nach einer kurzen Andacht mit Pfarrerin Sippel besichtigen wir die denkmalgeschützte Stadtkirche und erfahren allerlei Wissenswertes  über die Kirchengemeinde und die Stadt Buckow.
• Wir machen einen Spaziergang durch den malerischen Kneipp-Kurort Buckow und den idyllischen Park. Wir haben Zeit für eine Besichtigung des Eiszeitgartens, der berühmten Wurzelfichte oder auch für ein Wassertreten nach Kneipp an einer der Wassertretstellen.
• Zum Mittagessen kehren wir ein in das Hotel „Märkische Schweiz“.
• Im Anschluss lassen wir uns durch das Brecht-Weigel-Haus führen, der Gedenkstätte im ehemaligen Sommersitz des Künstlerehepaares Helene Weigel und Bertolt Brecht, auf dem prächtigen Anwesen direkt am Schermützelsee.
• Zum köstlichsten Kaffee am See genießen wir leckeren hausgemachten Kuchen im Strandhotel gegenüber der Anlegestelle.
• Zum Abschluss genießen wir die Schönheiten der Märkischen Schweiz vom Wasser aus bei einer Schiffs-Rundfahrt über den Schermützelsee – und spüren den Worten des Leibarztes Friedrich Wilhelms IV. nach: "Majestät, hier geht die Lunge auf Samt!".

Ankunft Osterkirche: ca. 20:00 Uhr
Preis: 30,00 € pro Person
Anmeldungen bitte in der Küsterei der Osterkirche,
Telefon: 030- 453 30 43

* Fontane nannte den Ort "Perle der Märkischen Schweiz".
Gemeinde-Ausflug 2016 als Pdf

 

„Furcht ist nicht in der Liebe…“



Predigt von Superintendent Martin Kirchner
am 1. Sonntag nach Trinitatis, 29. 5. 2016,
in der Osterkirchengemeinde

über 1. Johannes 4, 17-21

17 Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt.
18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
20 Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht.
21 Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. 

Liebe Gemeinde!

Es sind die Kennenlerngeschichten, die immer wieder neu faszinieren; ich meine diese Geschichten, in denen sich zwei Menschen begegnen, miteinander vertraut werden und nicht mehr voneinander lassen wollen.
Es faszinieren diese Geschichten, wo immer wir auf sie stoßen:
     im Theater (Romeo und Julia)
     in der Musik (Wie schön du bist …)
     im Kino (Scarlett O’Hara)
     in der Literatur
     in der Bibel (Der verlorene Sohn)
     im richtigen Leben …
… irgendeine solche tiefe Begegnungs-/Kennenlerngeschichte trägt hoffentlich ein jeder/eine jede in sich, die Erinnerung, wie schön es war – wie besonders.
Dabei handelt es sich genaugenommen um eine höchst gefährliche Situation!
Denn das Geheimnis solcher Geschichten ist: einer liefert sich der Andern aus – Eine ver-lässt-sich auf den Andern.
Das ist wirklich Liebe „Wenn das liebende Ich ganz dem geliebten Du gehören möchte und umgekehrt“ (Martin Buber).
Eine höchst gefährlich Situation: zu vertrauen – sich auszuliefern – sich auf den Andern ver-lassen.

Auf nach Süd-Schweden!

 

Ab sofort: Anmeldung zur Schwedenreise

 Schweden uimg 00002044Es ist wieder so weit: Dieses Jahr gehts ins Zeltlager. Die Altersgruppe ist 10-17 Jahre. Wir fahren vom 19. Aug. bis zum 3. Sept. 2016. Die Reise kostet (wie immer ohne jegliche Zusatzkosten) 390,00 EUR.

Ihr könnt Euch telefonisch anmelden oder Informationen bekommen unter (030) 453 30 43.

Auch online anmelden geht – mehr erfahrt Ihr unter dem Link www.team-oster.de/reisen/aktuelle_angebote.html.

Und wenn Ihr selbst nicht könnt? Kein Problem - Leitet einfach den Link weiter an Eure Freundinnen und Freunde, damit es alle wissen.

Unser Zeltplatz liegt in Sundäng, bei Åby in Småland. Die nächstgrößere Stadt ist Växjö.
Wir werden etliche Unternehmungen vor Ort starten, wie Ausflüge in kleinen Gruppen mit Übernachtungen z.B. mit dem Kanu auf eine kleine Insel oder mit dem Rad in die Stadt, oder mal einen Streifzug durch die nähere Umgebung.
Für die Zeit im Camp haben wir allerlei kreative Programm­punkte geplant: so werden wir Musik machen und euer schauspielerisches Talent herauskitzeln. In einem Video­projekt werden wir selber filmen und am Computer schneiden. Frische Fotos können wir sofort bearbeiten und als Postkarte nach Hause schicken.
Auf unserer Wiese ist außerdem genug Platz für Fußball, Volleyball und Sonnenbaden nach einer Abkühlung im See, der direkt vor unseren Zelten liegt. Im See könnt Ihr auch jederzeit Angeln oder Kanufahren lernen.
Sofern Interesse besteht und Ideen vorhanden sind, werden wir mit den Materialien, die uns die Umgebung zur Verfügung stellt, das Zeltlager aufpimpen; Stichwort Pavillon, Ofen, Floß, Badeinsel...
Und natürlich gibt es wieder jede Menge Lagerfeuer mit Geschichten, Rätseln und Marshmallows, Popcorn und nicht endenden Sonnenuntergängen.
Das Outdoor-Erlebnis wird abgerundet, indem wir uns im See waschen werden, gemeinsam im Küchenzelt kochen und vielleicht das eine oder andere Tier im Morgengrauen zu Gesicht bekommen.

Reisepreis: 390,- alles inklusive, das heißt:

An- und Abreise im Reisebus inkl. Fähre
Unterkunft in ZeltenVollverpflegung
Ausflüge, Programm und Betreuung
Unfall-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung
Vor- und Nachtreffen
Foto-CD

 

Gib niemals auf

 

Rosi Dag, 16. Juni 1952 – 18. November 2015

Am 18. November 2015 starb Rosi Dag im Alter von 63 Jahren. Sie war Mitglied im Gemeindekirchenrat der Osterkirchengemeinde, langjährige Mitarbeiterin bei der Lebensmittelausgabe von Laib und Seele – und eine Institution im Sprengelkiez.
1952 in Berlin Neukölln geboren, arbeitete sie zunächst als Auffüllerin der Regale bei Coop in Neukölln. 1971 kam ihr erster Sohn Marco zur Welt, 1981 wurde der zweite Sohn Marcel geboren und schließlich im Jahr 1984 ihr jüngster Sohn Pascal. Als Mutter von drei Kindern, zeitweilig waren auch noch die Töchter ihres Mannes aus erster Ehe mit im Haushalt zu versorgen, hat sie immer mitgearbeitet und zum Familieneinkommen beigetragen. RomakaBis zum Ausbruch ihrer Krankheit hat sie hart gearbeitet und ihr Geld als Putzfrau verdient.
Rosi war ein Familienmensch. Liebevoll sprachen wir von „Rosi inmitten ihres großen Familien-clans". Zu diesem Familienclan gehörten aber nicht nur ihre Söhne, deren Partnerinnen und Enkelkinder, denen sie immer zur Seite stand – nein, sie hatte auch noch ihre Schützlinge, um die sie sich kümmerte. Meist verwaltete sie die Finanzen ihrer Schützlinge, tätigte die Überweisungen, erledigte „den Papierkram" und begleitete sie auf die Ämter. Regelmäßig stand


Rosi Dag

 

Rosi Dag war eine Frau mit einem riesengroßen Herzen.

Sie war eine einfache Frau. „Einfach" – das heißt: Sie hat sich auf das Wichtige konzentriert – nämlich die Antwort auf die Frage zu geben, was es heißt, dem Beispiel Jesu Christi im Alltag nachzufolgen. Das Schwere ist manchmal ganz einfach – wenn man es so angeht, wie Rosi es getan hat. Ich kannte und bewunderte sie als eine Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben stand. Sie kannte die einfachen Menschen im Kiez, die im Alltag so viel kämpfen mussten. Ihrer Tatkraft ist es ganz wesentlich zu verdanken, dass Laib und Seele seit Jahren jeden Freitag funktionierte.

13. lebendiger Adventskalender, Tage der offenen Tür


Liebe Nachbarinnen und Nachbarn im Sprengelkiez!

Auch in diesem Jahr öffnet sich im Dezember, jeden Tag irgendwo in unserem Kiez mindestens eine Tür – und Sie sind herzlich eingeladen, einzutreten und sich überraschen zu lassen.

Wir werden ins Gespräch kommen, einige unserer Nachbarinnen und Nachbarn kennen lernen, vielleicht sogar neue Freunde gewinnen.

Machen Sie sich auf den Weg! Wir sind gespannt, wer von Ihnen sich auf das „Abenteuer Nachbarschaft" einlassen wird!

Ihnen allen wünschen wir viele anregende und bereichernde Begegnungen im eigenen Kiez, hinter den mannigfaltigen Türen des „Lebendigen Kalenders".

Das Programm für 2015 gibt es im Internet unter: lebendiger-adventskalender

In der Osterkirche und im Nachbarschaftsladen und im QM Büro liegen wieder die Programm-Flyer aus.

Viel Spaß wünschen Euch Klaus und Siemen

www.lebendiger-adventskalender-online.de

Osterkirchen in Deutschland und Europa

 

Eine Rundreise von Osterkirche zu Osterkirche

Osterkirche Berlin Reisen bildet. Reisen weitet den Horizont. Wer reist, bewegt sich. Reisende steuern neue Ziele an. Wie wäre es also damit, von der Osterkirche in Berlin-Wedding, im dortigen bunten "Sprengelkiez", aufzubrechen und andere Osterkirchen in Deutschland zu besuchen? Und dann darüber hinaus auch zu sehen, wo in Europa es vielleicht noch andere Osterkirchen gibt? Eine gute Idee? Also los, machen wir uns auf den Weg - zuerst im Internet, und schauen nach, wo es Osterkirchen und Osterkirchengemeinden gibt. Sie werden staunen...

 

Warum feiern wir Ostern?

 

Nicht jeder weiß, worum es beim Osterfest geht.

Die Agentur dapd hat in Berlin Menschen auf der Straße gefragt, worum es beim Osterfest geht. Warum feiern wir Ostern? Nicht jeder wusste die Antwort.

Aber an einer Stelle konnte - und kann - eine schlüssige Antwort erwartet werden: In der Osterkirche in Berlin-Wedding, Samoastraße 14. Dazu gibt es bei Youtube nun ein kleines Video - hier der Link.

Etwas ausführlicher fällt eine Antwort auf die Frage "Was feiern wir Ostern?" aus. Diesen Beitrag kann man hier als Text nachlesen.

 

Reformation und Toleranz

 

Das Jahresthema 2013 der EKD

In der Dekade, die auf das große Reformationsjubiläum 2017 hinführt, steht in jedem Jahr ein anderes Thema im Mittelpunkt, das sich mit den Fragen und Entwicklungen von Theologie und Kirche seit der Reformationszeit beschäftigt. Für 2013 wurde ein Thema gewählt, das in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung für uns darstellt: Reformation und Toleranz.

Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.

 

Einladung zum Putzen der Stolpersteine in unserem Kiez
am 9. November nach dem Gottesdienst

Am 9.11.1938 steckte die Mehrheit der deutschen Bevölkerung über 1400 Synagogen in Brand, zerstörte unzählige jüdische Friedhöfe und über 400 Menschen wurden ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Am folgenden Tag wurden über 10000 Jüd*innen in Konzentrationslager deportiert, um später ermordet zu werden. Der Schritt von der politischen und alltäglichen Diskriminierung und Schikane zur systematischen Verfolgung war getan.

Die Kirchenleitungen schwiegen zur Verfolgung der Jüd*innen, genauso wie zur Verfolgung von Sinti und Roma und Homosexuellen. Nur einzelne Christ*innen protestierten und wurden dabei von Kirchenleitung und der Mehrheit der Christ*innen im Stich gelassen.

Stolperstein Nordufer 14Der Künstler Gunter Demnig verlegt seit Jahren Stolpersteine an den ehemaligen Wohnorten von deportierten Jüd*inne, Homosexuellen, Roma und Menschen mit Behinderung. Diese Orte erinnern uns an das Fehlen dieser Menschen in unserer Nachbarschaft, in unserer Gesellschaft.

Wir möchten, wie im letzten Jahr, die Stolpersteine in unserem Kiez aufsuchen, der Menschen gedenken, innehalten und die Stolpersteine putzen, damit sie wieder glänzen und uns stolpern lassen.

Herzliche Einladung an Sie sich daran zu beteiligen, gemeinsam zu gehen, zu putzen, zu erinnern. Wir treffen uns am 9. November im Anschluss an den Gottesdienst. Das Putzen der Stolpersteine wird etwa eine Stunde dauern.