Februar 2016
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Rosi Dag

 

Rosi Dag war eine Frau mit einem riesengroßen Herzen.

Sie war eine einfache Frau. „Einfach" – das heißt: Sie hat sich auf das Wichtige konzentriert – nämlich die Antwort auf die Frage zu geben, was es heißt, dem Beispiel Jesu Christi im Alltag nachzufolgen. Das Schwere ist manchmal ganz einfach – wenn man es so angeht, wie Rosi es getan hat. Ich kannte und bewunderte sie als eine Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben stand. Sie kannte die einfachen Menschen im Kiez, die im Alltag so viel kämpfen mussten. Ihrer Tatkraft ist es ganz wesentlich zu verdanken, dass Laib und Seele seit Jahren jeden Freitag funktionierte.

Gib niemals auf

 

Rosi Dag, 16. Juni 1952 – 18. November 2015

Am 18. November 2015 starb Rosi Dag im Alter von 63 Jahren. Sie war Mitglied im Gemeindekirchenrat der Osterkirchengemeinde, langjährige Mitarbeiterin bei der Lebensmittelausgabe von Laib und Seele – und eine Institution im Sprengelkiez.
1952 in Berlin Neukölln geboren, arbeitete sie zunächst als Auffüllerin der Regale bei Coop in Neukölln. 1971 kam ihr erster Sohn Marco zur Welt, 1981 wurde der zweite Sohn Marcel geboren und schließlich im Jahr 1984 ihr jüngster Sohn Pascal. Als Mutter von drei Kindern, zeitweilig waren auch noch die Töchter ihres Mannes aus erster Ehe mit im Haushalt zu versorgen, hat sie immer mitgearbeitet und zum Familieneinkommen beigetragen. RomakaBis zum Ausbruch ihrer Krankheit hat sie hart gearbeitet und ihr Geld als Putzfrau verdient.
Rosi war ein Familienmensch. Liebevoll sprachen wir von „Rosi inmitten ihres großen Familien-clans". Zu diesem Familienclan gehörten aber nicht nur ihre Söhne, deren Partnerinnen und Enkelkinder, denen sie immer zur Seite stand – nein, sie hatte auch noch ihre Schützlinge, um die sie sich kümmerte. Meist verwaltete sie die Finanzen ihrer Schützlinge, tätigte die Überweisungen, erledigte „den Papierkram" und begleitete sie auf die Ämter. Regelmäßig stand


Weihnachtsfeier für alle, die keine Lust mehr auf Weihnachtsfeiern haben!

 

Liebe Jugendliche!

Geht es euch auch so, dass die Adventszeit ja insgesamt eine feine Sache ist und ja auch irgendwie zum Dezember dazu gehört, aber irgendwann reicht es dann auch mit den ganzen Weihnachtsliedern und dem ewigen Stress, weil alle Läden viel zu überfüllt sind?
Und vor allem: Eine Weihnachtsfeier nach der anderen! Weihnachtsfeier in der Schule, Weihnachtsfeier im Verein, Weihnachtsfeier im Orchester und und und!
Wenn es euch auch so geht (oder wenn es euch auch ein bisschen so geht), dann seit herzlich willkommen zur
No-Xmas-Weihnachtsfeier!

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Besuch aus dem Norden

 

Liebe Gemeindemitglieder in der Ostergemeinde, liebe Jugendliche, liebe Nachbarinnen und Nachbarn im Kiez!

SebastianMein Name ist Sebastian Huck und seit dem ersten November bin ich als Krankenvertretung für Udo Sonnen in der Ostergemeinde im so genannten „Diakonisch Sozialpädagogischen Dienst" angestellt. Ebenso wie Udo Sonnen auch habe ich zuvor im Kirchenkreis Reinickendorf gearbeitet. Genau genommen in der Kirchengemeinde Berlin-Frohnau. Man kann also sagen, dass ich aus dem hohen Norden Berlins in den Sprengelkiez gekommen bin. Bis Ende April 2016 werde ich hier sein und die vielfältige Arbeit in dieser Gemeinde unterstützen und so gut es geht ergänzen.
In einem der allerersten Gespräche, die ich hier in der Ostergemeinde geführt habe, hat meine Geprächspartnerin einen Satz gesagt, den ich so schön fand, dass er schon fast als Motto für meine zukünftige Arbeit genommen werden kann: „Eine Kirchengemeinde kann ganz viele Gruppen und Kreise haben. Lebendig wird sie aber erst durch ihre Kinder und Jugendliche". Dies aus dem Mund eines Gemeindemitglieds zu hören hat mich sehr gefreut, denn das soll auch mein Arbeitsschwerpunkt sein. Seit vielen Jahren bin ich in der offenen Jugendarbeit und im Konfirmandenunterricht tätig und auch ich denke, dass jede Gemeinde eine gute Jugendarbeit verdient hat.
Und es gibt ja viele Fäden, die ich aufgreifen kann. Die große traditionsreiche Schwedenreise ist ein solcher Faden und er ist nicht der einzige. Daher bin ich in der glücklichen Position, das sprichwörtliche Rad nicht neu erfinden zu müssen, sondern ganz viel Gutes aufnehmen und fortführen zu können.
In den kommenden Ausgaben der Gemeindezeitschrift und auf unserer Homepage werdet Ihr und werden Sie über alles informiert werden, was sich in der Osterjugend so tut.
Darauf freue ich mich sehr, ebenso wie auf die persönliche Begegnung mit Ihnen!

Ich grüße Sie sehr herzlich,
Sebastian Huck

13. lebendiger Adventskalender, Tage der offenen Tür


Liebe Nachbarinnen und Nachbarn im Sprengelkiez!

Auch in diesem Jahr öffnet sich im Dezember, jeden Tag irgendwo in unserem Kiez mindestens eine Tür – und Sie sind herzlich eingeladen, einzutreten und sich überraschen zu lassen.

Wir werden ins Gespräch kommen, einige unserer Nachbarinnen und Nachbarn kennen lernen, vielleicht sogar neue Freunde gewinnen.

Machen Sie sich auf den Weg! Wir sind gespannt, wer von Ihnen sich auf das „Abenteuer Nachbarschaft" einlassen wird!

Ihnen allen wünschen wir viele anregende und bereichernde Begegnungen im eigenen Kiez, hinter den mannigfaltigen Türen des „Lebendigen Kalenders".

Das Programm für 2015 gibt es im Internet unter: lebendiger-adventskalender

In der Osterkirche und im Nachbarschaftsladen und im QM Büro liegen wieder die Programm-Flyer aus.

Viel Spaß wünschen Euch Klaus und Siemen

www.lebendiger-adventskalender-online.de

Osterkirchen in Deutschland und Europa

 

Eine Rundreise von Osterkirche zu Osterkirche

Osterkirche Berlin Reisen bildet. Reisen weitet den Horizont. Wer reist, bewegt sich. Reisende steuern neue Ziele an. Wie wäre es also damit, von der Osterkirche in Berlin-Wedding, im dortigen bunten "Sprengelkiez", aufzubrechen und andere Osterkirchen in Deutschland zu besuchen? Und dann darüber hinaus auch zu sehen, wo in Europa es vielleicht noch andere Osterkirchen gibt? Eine gute Idee? Also los, machen wir uns auf den Weg - zuerst im Internet, und schauen nach, wo es Osterkirchen und Osterkirchengemeinden gibt. Sie werden staunen...

 

Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.

 

Einladung zum Putzen der Stolpersteine in unserem Kiez
am 9. November nach dem Gottesdienst

Am 9.11.1938 steckte die Mehrheit der deutschen Bevölkerung über 1400 Synagogen in Brand, zerstörte unzählige jüdische Friedhöfe und über 400 Menschen wurden ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Am folgenden Tag wurden über 10000 Jüd*innen in Konzentrationslager deportiert, um später ermordet zu werden. Der Schritt von der politischen und alltäglichen Diskriminierung und Schikane zur systematischen Verfolgung war getan.

Die Kirchenleitungen schwiegen zur Verfolgung der Jüd*innen, genauso wie zur Verfolgung von Sinti und Roma und Homosexuellen. Nur einzelne Christ*innen protestierten und wurden dabei von Kirchenleitung und der Mehrheit der Christ*innen im Stich gelassen.

Stolperstein Nordufer 14Der Künstler Gunter Demnig verlegt seit Jahren Stolpersteine an den ehemaligen Wohnorten von deportierten Jüd*inne, Homosexuellen, Roma und Menschen mit Behinderung. Diese Orte erinnern uns an das Fehlen dieser Menschen in unserer Nachbarschaft, in unserer Gesellschaft.

Wir möchten, wie im letzten Jahr, die Stolpersteine in unserem Kiez aufsuchen, der Menschen gedenken, innehalten und die Stolpersteine putzen, damit sie wieder glänzen und uns stolpern lassen.

Herzliche Einladung an Sie sich daran zu beteiligen, gemeinsam zu gehen, zu putzen, zu erinnern. Wir treffen uns am 9. November im Anschluss an den Gottesdienst. Das Putzen der Stolpersteine wird etwa eine Stunde dauern.

Warum feiern wir Ostern?

 

Nicht jeder weiß, worum es beim Osterfest geht.

Die Agentur dapd hat in Berlin Menschen auf der Straße gefragt, worum es beim Osterfest geht. Warum feiern wir Ostern? Nicht jeder wusste die Antwort.

Aber an einer Stelle konnte - und kann - eine schlüssige Antwort erwartet werden: In der Osterkirche in Berlin-Wedding, Samoastraße 14. Dazu gibt es bei Youtube nun ein kleines Video - hier der Link.

Etwas ausführlicher fällt eine Antwort auf die Frage "Was feiern wir Ostern?" aus. Diesen Beitrag kann man hier als Text nachlesen.